auf der bühne

lena neckel

Lena Neckel ist 1994 in Frankfurt am Main geboren. Nach dem Abitur reiste sie mit Rucksack nach Nordafrika und Südamerika, wo sie sich unter anderem der Straßenkunst widmete. Mehrere Projekte an Freilichtbühnen, beim Improvisationstheater und in der freien Szene in Frankfurt führten zu performativen Produktionen wie „Nackte Fische“ oder „Eins oder Null“ mit dem „Theater et Zetera“. Neben dem Schauspiel beteiligte sie sich dort auch als Regieassistenz und beim Bühnenbau. Sie wirkte 2013 bei „Swing Kids“, sowie 2016 bei „Projektionen“ mit; beides Inszenierungen des Junges Schauspiel Frankfurt. 2015 verschlug es sie nach Bremen, wo sie bei der Theaterwerkstatt Bremen in den Stücken „Dogville“ und „Peer Gynt“ mitspielte. Dazu assistierte sie 2016 bei dem Performanceprojekt „Torture the artist“ des Theater Bremen im Bereich Regie und Ausstattung. Aktuell ist sie mit verschiedenen Produktionen in der freien Szene aktiv, darunter eine Eigeninterpretation des Stückes „Girlsnightout“.


ludmilla euler

Ludmilla Euler absolvierte ihre Schauspiel Ausbildung in Bremen und Hamburg im Anschluss an ihr Studium zur Dipl. Theaterpädagogik Die gebürtige Hessin lebte 17 Jahre lang in Bremen, spielte dort an diversen norddeutschen Theatern wie Theaterhaus Schnürschuh, das Theaterschiff Bremen. Schwankhalle Bremen, ebenso gastierte sie an verschiedenen Theatern wie das Theaterschiff Lübeck, Komödie Kassel, Staatsoper Hannover, Münster Pumpenhaus, Studiotheater Stuttgart und auch auf den Verdener Domfestspielen. Dazu hat sie viele Jahre lang auf dem „Sommer in Lesmona“ -Festival der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen die Kinderkonzerte moderiert und gemeinsam mit dem Orchester interaktive Lesungen für Kinder geplant und selbst spielerisch durchgeführt. Sie ist die letzten Jahre vor allem als Perfomerin im In- und Ausland unterwegs gewesen, zuletzt für das Theater Lokstoff/Stuttgart, Theater Anu /Berlin, das Theater Titanick/Münster, „Das letzte Kleinod“/Bremerhaven und das Theater Gajes/NL. In Stuttgart realisierte sie gemeinsam mit dem Figurenkombinat Stuttgart die interdisziplinäre Performance „Wildlicht“, im Degerlocher Wald. Außerdem gründete sie für das Stuttgarter „FITZ-Zentrum für Figurentheater“, die Abteilung der Kunstvermittlung, für welches sie noch immer projektbezogen arbeitet.


mateng pollkläsener

Der Schauspieler, Kabarettist und Regisseur Mateng Pollkläsener wurde 1960 in Wiedenbrück geboren. Nach seiner Ausbildung zum Tischler gründete er zusammen mit seinem Bruder und vier weiteren Weggefährten die Performance-Gruppe „Die sechs Richtigen“. Daraus entstand 1984 das „Theatre du Pain“, mit dem er u.a. 1995 mit dem WDR-Publikumspreis „Prix Pantheon Bonn“ ausgezeichnet wurde. Seit 2000 besteht das „Theatre du Pain“ aus W. Suchner, H. König und M. Pollkläsener und ist bis heute in Deutschland und dem benachbarten Ausland zu sehen.
Von 1997 bis 2002 gehörte er zudem dem Ensemble des Bremer Theaters an und wirkte in Operninszenierungen wie „Carmen“ und „Die Entdeckung der Langsamkeit“, „Satyricon“ oder auch im Musical „West Side Story“ mit. Außerdem war er Mitglied des Ensembles des Jungen Theater in Bremen und in diversen Inszenierungen der Schwankhalle auf der Bühne.


damiaan veens

Damiaan Bartholomeus Veens wurde 1988 in Herkenbosch, in den Niederlanden geboren. Nach Abschluss der vorbereitenden Tanzausbildung „ARTEZ“ in Venlo, studierte er von 2006 bis 2010 Bühnentanz an der Folkwang Universität der Künste Essen. Er erhielt dort das künstlerische Stipendium der Hochschule und tanzte bereits in Stücken von Malou Airaudo, Henrietta Horn und Jerome Bell. Von 2010 bis 2012 war er Solotänzer an den Städtischen Bühnen Münster unter der künstlerischen Leitung von Daniel Goldin. Er arbeitete dort mit Gastchoreografen, wie zum Beispiel Susanne Linke und Mark Sieckarek. Seit 2012 ist er als freiberuflicher Tänzer und Choreograf tätig. Zuletzt tanzte er in Stücken von Robert Wilson, Anna Konjetzky, Jelena Ivanovic und Eun-Sik Park.


vor der bühne

tim gerhards

buch & regie

Tim Gerhards wurde am 15.10.1987 in Saarbrücken geboren. Von 2006 bis 2010 studierte er zeitgenössischen Tanz an der Folkwang Universität der Künste in Essen, wo er das NRW-Stipendium erhielt. Von 2010 bis 2012 war er als Tänzer beim Tanztheater Bremen unter der künstlerischen Leitung von Urs Dietrich engagiert. In dieser Zeit arbeitete er unter anderem mit Henrietta Horn, Emanuel Gat und Reinhild Hoffmann. Seit 2012 ist er an verschiedenen Orten in Deutschland freiberuflich tätig.
Neben zahlreichen Engagements als Tänzer, Schauspieler und Tanzpädagoge setzt er als Choreograf und Regisseur eigene Projekte um.
Seit 2016 ist sein Hauptarbeitsort Bremen.
Dort kreierte er u.a. die ortsspezifischen Tanzperformances FIND THE GAP im Luftschutzbunker F80, HAUL in der ehemaligen Zigarettenfabrik Brinkmann und HETERONOMICUS in der Silberwarenmanufaktur Koch und Bergfeld.
Seine Projekte werden regelmäßig gefördert vom Senator für Kultur der Stadt Bremen und der Stadt Essen. Er choreographierte eine Auftragsarbeit für das Festival 638 Kilo Tanz, seine Stücke wurden u.a. beim FUSION-Festival und dem Kontakt-Festival Bamberg aufgeführt.


peer gahmert

buch & regie

 

 

 

 

 

 

 


dan eckert

lieder (musik)

Dan Eckert studierte Germanistik und Geschichte an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Seit 2012 schreibt er regelmäßig Beiträge für das Online-Satiremagazin Der Postillon, bei dem er mittlerweile als fester Redakteur tätig ist.

Seit 2009 komponiert er Musik für Werbeclips und Kurzfilme, die bislang aus unerfindlichen Gründen nie Kassenschlager wurden. Immerhin gewann er 2012 beim Los Angeles Cinema Festival of Hollywood für seinen Score zum Kurzfilm Zweiakter (engl. The Actor) von Oliver Wergers den Preis für die beste Filmmusik. Seine Lieblingskomponisten sind Johannes Brahms, Igor Stravinsky und Richard Wagner, der mit seinen Musicals bekanntlich für Furore sorgte. Beste Voraussetzungen also.


philipp feldhusen

lieder (texte)

Der gebürtige Bremer ist gelernter Großhandelskaufmann und arbeitet daneben als Autor sowie als Moderator und Entwickler von Showformaten. Leser kennen ihn vielleicht als Chefredakteur des Satiremagazins Eine Zeitung und als Redaktionsmitglied des etwas größeren Magazins Der Postillon. Daneben erschienen Texte von ihm u.a. im österreichischen Bananenblatt und im Schweizer Magazin tink.

Auf den Bühnen dieser Stadt kann man den 33-Jährigen hin und wieder als Gastgeber von Talkshows erleben, so zum Beispiel in der von ihm mitentwickelten Survivalshow „Ausgerechnet ich“ und im monatlich stattfindenden Sprech- und Alkoholgelage „Schnaps & Leude“.

Er spielt außerdem Klavier und komponiert eigene Songs.


lukas zerbst

ausstattung & bühne

Lukas Zerbst wurde am 21. Februar 1988 in Bydgoszcz (Polen) geboren und im Alter von zwei Jahren von seiner Familie nach Deutschland auswandern lassen. Aufgewachsen in Lübbecke, lebt und arbeitet er seit 2010 in Bremen. Seither studiert er Freie Kunst in der Klasse von Jean-François Guiton an der Hochschule für Künste Bremen. Seine Arbeiten präsentiert er unter anderem in der Kunsthalle Bremen, der GAK Bremen, der Schwankhalle und an diversen Orten in ganz Deutschland. 2016 wurde er mit dem 1. Platz des Hochschulpreises Freie Kunst der HfK Bremen für die Arbeit Mimikry ausgezeichnet.

 

 


johanna melinkat

technische leitung

Johanna Melinkat studierte von 2003 bis 2007 Theater- und Veranstaltungstechnik (Dipl. Ing. FH), ihr Praxissemester (2005) hat sie am Bremer Theater verbracht und 2007 ihr Diplom dort geschrieben. Seit 1999 war sie, zunächst am Jungen Theater Bremen, später in der Schwankhalle Bremen, unter anderem als Regieassistentin, Produktionsleitung, Ensemblemanagerin, Regisseurin, sowie in den Bereichen Licht, Ton- und Bühnentechnik tätig. Während dieser Zeit war sie wesentlich daran beteiligt, die Spielstätten Güterbahnhof (2000) und Stauerei (2006) so umzubauen und technisch auszustatten, dass sie für den Veranstaltungsbetrieb nutzbar wurden. Von 2007 an war sie technische Leiterin des Kunst- und Künstlerhauses Schwankhalle in Bremen, von 2009 bis 2015 zusätzlich geschäftsführender Vorstand, zunächst für den betrieblichen, seit 2013 auch für den kaufmännischen Bereich des Veranstaltungshauses. Seit 2015 ist sie freiberuflich tätig, unter anderem als Projektleiterin der Großveranstaltung „Autofreier Stad(T)raum“.